Programm & Ablauf 2026

Der diesjährige ​World Usability Day​ der Metropole Ruhr (ruhrWUD) findet statt am

Donnerstag, 12. November 2026 ab 17 Uhr
bei adesso, Freie-Vogel-Straße 383, 44269 Dortmund

Diesmal starten wir mit Pizza; adesso sponsort uns mehrere Pizzen (auch vegan) der „Pizzeria bei Marco“! Danach können wir satt und zufrieden starten mit der Agenda.

Location

Der ruhrWUD findet bei adesso SE in Dortmund statt, im Gebäude an der Freie-Vogel-Straße 383. Die U-Bahnhaltestelle „Stadtkrone Ost“ befindet sich quasi vor der Tür, 18 Gästeparkplätze befinden sich direkt vor dem Hauptgebäude, erreichbar über den Tiranaweg.

Achtung: Der Eingang zum ruhrWUD erfolgt über den Seiteneingang am Tiranaweg, da zu Beginn des ruhrWUDs der Empfang am Haupteingang nicht mehr besetzt ist. Es werden Schilder aufgestellt.

Link zu Google Maps

Aufgrund der sehr guten Erfahrungen der letzten Jahre wird der ruhrWUD 2026 wieder als reine Präsenz-Veranstaltung durchgeführt. So lassen sich viel leichter Fragen stellen und bei Pizza, Getränken und Knabberkram Kontakte knüpfen.

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme ist Dank unserer Sponsoren kostenfrei, wir bitten um eine Anmeldung.

Programm des Abends

Das diesjährige Thema ist „Designing a Sustainable Future with Ethical AI“, und das ist unser Programm:

17:00 bis 17:45 – Ankommen mit Pizza

adesso sponsort uns Pizzen (auch vegan) der „Pizzeria bei Marco“! Danach starten wir mit der Agenda:

17:45 bis 19:15 – Teil 1

Linda Ruth Schmidt
Die Waffe in der Tasche

Mit einem Messer kann ein Brot schmieren oder es zur Mordwaffe werden lassen. Wer AI ohne Kontext, ohne Content, ohne Struktur und ohne regelmäßige Reflexion einsetzt, verliert schlimmstenfalls die Kontrolle darüber, was sie anrichtet. Und es wird auch noch sehr teuer.

Um diese Kontrolle zu behalten, brauchen wir das, was wir bei guter Softwareentwicklung schon immer gebraucht haben: strukturierte Ansätze, die eine Lösung ganzheitlich denken. Dieser Vortrag stellt neun Perspektiven vor, die gemeinsam sicherstellen, dass keine relevante Dimension einer digitalen Lösung im Blindflug bleibt und alle Ebenen aufeinander einzahlen. AI unterstützt dabei — aber die Strategen, Priorisierer und Former sind wir: kein Einzelner, sondern ein Team aus Expertinnen und Experten, dass Verantwortung bewusst übernimmt und Entscheidungen trifft.

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Transformation und digitale Produktentwicklung sind die Themen, für die Linda Ruth Schmidt steht – mit einem klaren Blick dafür, wie Organisationen und ihre Produkte nachhaltig weiterentwickelt werden können.
Ihre Stärke liegt darin, strategische Weitsicht mit konkreter Umsetzung zu verbinden: Sie gestaltet Geschäftsprozesse end-to-end und entwickelt digitale Produkte und Geschäftsmodelle konsequent aus der Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer. Dabei setzt sie diverse Methoden gezielt als Hebel ein, um Innovation voranzutreiben, statt Digitalität zum Selbstzweck werden zu lassen.

Besonders zuhause ist sie in der strategischen Produktentwicklung: von der Analyse von Customer & User Journeys bis zur Ableitung einer ganzheitlichen Wertschöpfungsarchitektur. Ergänzt wird das durch ausgeprägte Beratungs- und Führungskompetenz – sie bringt bereichsübergreifende Teams zusammen, moderiert zwischen unterschiedlichen Perspektiven und begleitet Veränderung mit einem systemischen, menschenzentrierten Ansatz.
Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sie sich ehrenamtlich in einem Berufsverband für Industrie-Designer, VDID e.V. wo sie an der strategischen Ausrichtung mitwirkt und die digitale Transformation interner Prozesse unterstützt.

Linda Müller
Warum KI-Projekte an den Menschen scheitern, nicht an der Technik

Was Organisationen übersehen, wenn sie KI einführen, ohne die Menschen und die bestehenden Prozesse mitzudenken.
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Folgt…

Timo Korinth
Wie schlecht darf KI sein? Was kleine, sparsame Sprachmodelle trotzdem leisten können

Große KI-Systeme wie ChatGPT sind beeindruckend, aber teuer, hungrig nach Rechenleistung und laufen auf fremden Servern. Für viele Unternehmen und Organisationen mit vertraulichen Daten ist das keine echte Option. Im Forschungsprojekt ReQuILa untersuchen wir deshalb die umgekehrte Frage: Wie klein und sparsam darf eine KI sein, damit sie trotzdem zuverlässig hilft? Der Vortrag zeigt anhand eigener Tests mit einem kleinen Sprachmodell auf einem normalen Laptop, wo solche Modelle überraschend gut funktionieren und wo sie scheitern. Außerdem geht es darum, warum die richtige Anleitung und eine gute Kontrolle oft mehr bringen als ein größeres Modell.
Mehr Infos zu Timo Korinth
Timo Korinth ist Informatiker und Softwareentwickler mit über 15 Jahren Erfahrung in der Softwarebranche. Er hat zahlreiche Unternehmen dabei begleitet, digitale Produkte zu entwickeln und erfolgreich auf den Markt zu bringen. Dabei stand für ihn immer im Mittelpunkt, dass Technik für die Menschen funktionieren muss, die sie benutzen. Heute beschäftigt er sich vor allem mit Künstlicher Intelligenz: Im Forschungsprojekt ReQuILa untersucht er, wie sich kleine, sparsame KI-Modelle zuverlässig und datenschutzfreundlich einsetzen lassen. Sein Wissen gibt er als Speaker, Autor und Trainer weiter.

19:15 bis 19:45 – Networking-Pause: Pizza & Getränke gesponsert von adesso SE, und Knabberkram gesponsert von untrouble

19:45 bis 21:30 – Teil 2

Dr. Kim Lauenroth
Vom Werkzeug zum Partner. Eine kleine, praktische Philosophie für einen aufgeklärten Umgang mit KI

Agentische KI verschiebt unsere Arbeitsweise grundlegend: Wir delegieren nicht mehr nur einzelne Handgriffe, sondern Analyse, Entwurf und auch manche Entscheidung. Das ist verführerisch und riskant zugleich, denn wer Aufgaben unbesehen abgibt, macht sich abhängig von etwas, das er selbst nicht mehr durchdringt.

Dieser Vortrag macht daraus eine kleine, praktische Philosophie: Er nimmt die Idee „Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“ (ja, der alte Kant) und gibt ihr eine neue Wendung für die Arbeit mit einer denkenden Maschine.

Anhand konkreter Beispiele aus RE und Digital Design wird gezeigt, wie präzise Arbeitsanweisungen, Vorlagen und nachvollziehbare Strukturen eine agentische KI zu einem Partner mit komplementären Stärken machen: KI entfaltet und generiert, ich urteile und verantworte.

Mehr Infos zu Kim Lauenroth
Kim Lauenroth (Jahrgang 1977) gestaltet seit 2011 digitale Lösungen und vertritt seit 2022 das Lehrgebiet Digital Design an der FH Dortmund. Als Mitinitiator und Erstunterzeichner des Digital Design Manifests setzt er sich seit 2018 dafür ein, Digital Design als Berufsbild zu etablieren. Kim hat Informatik, BWL und Psychologie an der TU Dortmund studiert und 2009 im Bereich Produktlinienentwicklung an der Universität Duisburg-Essen promoviert.

Prof. Dr. Stefan Geisler & Karina Sturm
Mitfahren. Mitdenken. Mitgestalten von autonomen Fahrzeugen – Warum wird dauernd der Fahrzeugführer vergessen?

Folgt…
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Stefan Geisler bekleidet an der Hochschule Ruhr West eine Professur für Mensch-Maschine-Interaktion. Dort leitet er das Forschungsinstitut Positive Computing und den Studiengang Mensch-Technik-Interaktion. Im Mittelpunkt seines UX-Space Teams steht bei der Entwicklung interaktiver Systeme stets der Mensch. Dabei betrachtet er verschiedene Anwendungsfelder, unter anderem auch vernetzte und automatisierte Mobilität.
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Folgt…

Carina Albrecht-Gansohr & Harriet Schulte
Wo liegt unsere UX-Verantwortung in kundenzentrierten AI Lösungen?

Ein interaktives Gespräch im Format einer dynamischen Fishbowl, begleitet durch Sketchnoting. Hier soll es darum gehen, welche Verantwortung wir als UXer bei der Gestaltung von AI-basierten Interfaces tragen. Gemeinsam mit dem Publikum werden Aspekte von Daten, Vertrauen und Macht in AI-Interfaces diskutiert.
Mehr Infos zu Carina Albrecht-Gansohr
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Mehr Infos zu Harriet Schulte
Folgt…

ab 21:00 – Diskussion & Ausklang

Wir freuen uns auf euch!
Team ruhrWUD

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